Ziele und Auf­gaben der Geps

Die Begleitung betrof­fener Familien
wird erreicht, in der Akut­si­tuation, in der Bewäl­tigung des Trau­er­alltags sowie im Umgang mit den Ängsten in nach­fol­genden Schwan­ger­schaften durch:

  • Tele­fon­dienst für Eltern und Angehörige
  • Ver­mittlung der Kon­takt­auf­nahme unter Betroffenen
  • Kon­takt­ver­mittlung zwi­schen Betrof­fenen und pro­fes­sio­nellen Helfern, Kli­niken oder Beratungseinrichtungen
  • Auf­klärung über den Sinn der Obduktion
  • Orga­ni­sation und Durch­führung von Eltern­treffen zum Aus­tausch von Betrof­fenen unter­ein­ander sowie the­men­spe­zi­fisch ori­en­tiert auch mit Vor­trägen von Ärzten, Psy­cho­logen und anderen Experten.
  • Hilfs­an­gebote zur Trauerbewältigung
  • Hilfs­an­gebote zum Umgang mit Ängsten und dem Infor­ma­ti­ons­bedarf in Folgeschwangerschaften
  • Begleitung zu Fragen und Pro­blemen zum Fol­gekind und zur Risi­ko­min­derung sowie zur Heimmonitorüberwachung
  • Ver­mittlung oder Orga­ni­sation von regio­nalen Säuglingswiederbelebungskursen

 

Die Ver­bes­serung des Netzes von Hilfs­an­ge­boten für Berufsgruppen
wird erreicht durch Bereit­stellung von umfang­reichem Infor­ma­ti­ons­ma­terial und durch regel­mäßige Fortbildungsveranstaltungen

  • für den Rettungsdienst
  • für die Polizei im Strei­fen­dienst und in der Todesermittlung
  • für die Not­fall­seel­sorger und die Kriseninterventionsteams
  • im kirch­lichen Dienst Tätige
  • für die Bestatter
  • Ärz­tinnen und Ärzte in Kli­niken und Praxen
  • Heb­ammen und Pflegekräfte

 

Die Auf­klärung der Öffent­lichkeit über mög­liche Maß­nahmen zur SID-Risikosenkung
war seit Mitte der 80er Jahre eines der Haupt­ziele der GEPS um mög­lichst vielen anderen Familien dieses Leid zu ersparen. Um wis­sen­schaft­liche Erkennt­nisse zur Risi­ko­min­derung ver­ständlich an die Öffent­lichkeit (besorgte Eltern, Groß­eltern, Baby­sitter, Heb­ammen u.a.) her­an­zu­tragen, wurde 1991 die erste Bro­schüre auf Ver­an­lassung der Eltern­selbst­hil­fe­initiative GEPS-NRW e.V. in Koope­ration mit dem Gesund­heits­mi­nis­terium NRW in einer Auf­la­genhöhe von 1 Million gedruckt und flä­chen­de­ckend an Ent­bin­dungs­kli­niken, Kin­der­kli­niken, ‑arzt­praxen, Heb­ammen verteilt.
In der Folge ent­standen in den übrigen West­deut­schen Bun­des­ländern Bro­schüren gleichen Inhalts in Koope­ration mit den jewei­ligen Gesundheitsministerien.
Im Zuge dieser Prä­ven­ti­ons­arbeit wurde in zeitlich engem Zusam­menhang ein Absinken der SID-Zahlen in den jewei­ligen Regionen beobachtet.

 

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